Die IG Metall am Pulsschlag des Geschehens!


Kommunikation. Stark. Bildung. Gemeinsam. Wir. Gemeinsam lernen, diskutieren, sich austauschen und auch mal einen gemütlichen Abend unter Metallerinnen und Metaller zu genießen. Das ist unser Angebot für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen.

 

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August 2022 VK -Wochenende_in_SprocKommunikation_Best_practice_RSGk

 

 

 



Die Arbeitsplatzbegehung ist eines der wichtigsten Instrumente, um für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu sorgen. Wann und wie müssen sie stattfinden? Wer nimmt teil? Und welche Rechte haben Betriebs- und Personalrat?

 

Die Arbeitsplatzbegehung (bund-verlag.de)


Nicht jeder Sommertag bringt Hitzegrade, aber die Frage »Was tun, wenn es heiß wird«, stellt sich für Betriebe und Dienststellen jedes Jahr erneut. Arbeitgeber und Dienstherren sind zu Schutzmaßnahmen verpflichtet, wenn es in Büros stickig wird oder die Arbeit im Freien nicht mehr auszuhalten ist. Beim Arbeitsschutz können Betriebs- und Personalrat mitbestimmen. Hier die wichtigsten 7 Antworten zum Arbeiten bei Hitze!

 

7 Fragen zum Arbeiten bei Hitze (bund-verlag.de)



               01.07.2022

 

PRESSEMITTEILUNG                     

 

IG Metall-Bezirksleitung NRW, Düsseldorf, 30.06.2022     

 

Tarifkommission fordert 8 Prozent für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie NRW

 

Die Tarifkommission der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie hat einstimmig die Forderung für die Tarifrunde beschlossen. Demnach sollen die Monatsentgelte um 8 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten steigen.

 

„Die Beschäftigten erwarten angesichts der stark steigenden Preise und der guten Auftrags- und Ertragslage in vielen Betrieben eine ordentliche Erhöhung ihrer monatlichen Entgelte“, so Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer.

 

Die IG Metall begründet die Forderung mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So sind die Auftragseingänge im ersten Quartal gegenüber dem vierten Quartal um 4,2 Prozent gestiegen. Die Reichweite der Aufträge in der Metall- und Elektroindustrie rangiert auf einem historischen Höchstwert. Die Produktions- und Exporterwartungen haben sich im Juni noch einmal deutlich verbessert.

 

Giesler verwies zur Begründung der Forderung auch auf eine Befragung von Betriebsratsgremien zur Situation im Betrieb. An dieser Befragung haben sich Ende Mai 1073 Gremien in NRW beteiligt. Demnach stufen rund 70 Prozent der Befragten die Ertragslage ihres Betriebes 2022 mit „gut“ bzw. „eher gut“ ein, nur 3 Prozent als schlecht. Die betriebliche Auftragslage wird von rund 83 Prozent als „gut“ oder „eher gut“ eingeschätzt, von 2,7 Prozent als schlecht.

 

Giesler betonte, dass jedem Tarifkommissionsmitglied klar sei, dass Tarifpolitik nicht alleine die kriegsbedingte Teuerungsrate ausgleichen könne. Daher sei es Aufgabe der Politik, dass sie beim Problem der großen Preisanstiege nachhaltig steuernd eingreift. Dennoch blieben berechtigte Interessen der Beschäftigten, zumal es die letzte tabellenwirksame Entgelterhöhung im Jahr 2018 gegeben habe. Giesler: “Die IG Metall hat in der Tarifrunde im letzten Jahr zum Höhepunkt der Corona-Pandemie verantwortungsvoll gehandelt und dazu beigetragen, dass die Branche gut durch die Krise kam. Jetzt müssen die Unternehmen Verantwortung zeigen und die soziale Sicherheit der Beschäftigten schützen.“

 

Weitere Zeitleiste:

 

11. Juli 2022: Forderungsbeschluss durch den Vorstand der IG Metall

Mitte September 2022: Erste Verhandlung in NRW

28. Oktober 2022: Ende der Friedenspflicht

 

 



Geht ihr auch nach Feierabend oder im Urlaub noch ans Diensthandy?

Immer mehr Beschäftigte sind auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Ob sie das müssen, erfährst du hier: 

 

Nach Feierabend und im Urlaub auf Aus (igmetall.de)


Nach vielen Jahren der Auseinandersetzung, nach peinlichen Gerichtsurteilen und nach unermüdlicher Lobbyarbeit haben wir es endlich geschafft: Heute hat der Bundestag beschlossen, den Paragrafen 219a Strafgesetzbuch („Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche“) zu streichen.

 

Endlich kann sachlich und fachgerecht über Schwangerschaftsabbrüche informiert werden, ohne dass eine Strafe droht.

 

Wir IG Metall Frauen setzen uns seit vielen Jahren gemeinsam mit unzähligen Organisationen und Frauenverbänden dafür ein.

 

Und jetzt: Weg mit § 218

#frauenrechte #igmetall #selbstbestimmung




Ab Oktober 2022 steigt der Mindestlohn auf 12 Euro.

 

Alle Infos: 

Mindestlohn 2022: Was ändert sich? | DGB


Bis zu 24 Prozent mehr Geld für Leihbeschäftigte der Entgeltgruppen 1 bis 2b in drei Schritten. In Entgeltgruppe 1 etwa geht es im Oktober von 10,88 hoch auf 12,43 Euro, bis Januar 2024 auf 13,50 Euro. Zudem steigt der Vorteil für Gewerkschaftsmitglieder ab November 2023 auf bis zu 1000 Euro im Jahr.

 

Alle Infos:

 

Tarifabschluss Leiharbeit: bis zu 24 Prozent mehr Geld (igmetall.de)


7 bis 8 Prozent mehr Geld: Diese Forderung empfiehlt der IG Metall-Vorstand für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Am 30. Juni beschließen die Tarifkommissionen. Am 11. Juli will die IG Metall ihre endgültige Forderung verabschieden. Die Tarifverhandlungen starten Mitte September.

 

Alle Infos: 

 

IG Metall-Vorstand empfiehlt Forderung


Am Wochenende tagte die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats - mit dabei unsere IG Metall Delegierten Alexandra Ebert und Kerstin Barnowski. Alex und Kerstin stellen gemeinsam mit weiteren DGB-Delegierten und der stellvertretenden Vorsitzenden Anja Weusthoff sicher, dass auch gewerkschaftliche Themen in den Fokus genommen werden. Danke, dass ihr uns so gut vertretet!

Was alles verabschiedet wurde, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

Deutscher Frauenrat | Mehr Gleichstellung als Antwort auf die Krisen unserer Zeit




Betriebsrätekonferenz am 08.06.2022

 

Eine tolle Veranstaltung mit vielen interessierten Teilnehmern! 

 

Wir bedanken uns für die hohe Beteiligung und wünschen den neu - und wiedergewählten Betriebsräten eine erfolgreiche Amtszeit.

 

Auf eine gute Zusammenarbeit!



Gestern hat die zweite Woche der Warnstreiks im Stahl begonnen. Hier die Bilder aus Dortmund und Essen. Klickt rein!

 

#igmetallnrw #igmetall #starkinstahl


Offen vom Wochenende erzählen, wenn Kolleg*innen danach fragen. Oder ein Bild von Partner*innen auf dem Schreibtisch - für viele queere Menschen, die sich aus Angst vor Diskriminierung nicht outen, ist das eben nicht selbstverständlich. #pridemonth


Wozu Gewerkschaft? Weitere Argumente in der neuen Folge unseres Podcasts: https://bit.ly/3EWkAud


+++ Zweite Verhandlung Stahltarifrunde +++ Giesler: „Wir lassen uns diese Tarifrunde nicht mit einer Einmalzahlung abkaufen“ +++

 

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 68.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen – und Stahlindustrie endete heute in Düsseldorf nach zwei Stunden ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlung vor zehn Tagen 2100 Euro Einmalzahlung angeboten. Die IG Metall hat dieses Angebot als in Struktur und Volumen völlig unzureichend zurückgewiesen und die Arbeitgeber aufgefordert, ein Angebot vorzulegen, das eine dauerhaft wirkende Erhöhung der monatlichen Entgelte beinhaltet. Dazu waren die Arbeitgeber heute nicht bereit.

 

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer: „Wir lassen uns diese Tarifrunde nicht durch eine Einmalzahlung abkaufen. Die Stahlbranche hat seit Monaten volle Auftragsbücher und die Gewinne sprudeln. Darum erwarten die Beschäftigten zu Recht, dass sie angemessen an der guten Geschäftsentwicklung beteiligt und nicht mit einer Einmalzahlung abgespeist werden.“

Giesler machte deutlich, dass die Verärgerung über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber in der Verhandlungskommission groß sei: „Wir haben die Stahlbranche im letzten Jahr mit einem verantwortlichen Krisenabschluss gut durch die Pandemie gebracht. Die Beschäftigten haben teilweise mit Extraschichten ihren Beitrag dazu geleistet, dass jetzt richtig viel Geld in der Branche verdient werden kann. Nun wäre es an der Zeit, dass die Arbeitgeber angesichts der steigenden Inflation mit einer guten Entgelterhöhung soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten übernehmen. Aber da kam heute nichts. Das macht die Beschäftigten gerade angesichts der großen Gewinne wütend“, so der Gewerkschafter.

 

Giesler wies darauf hin, dass die Tarifkommission am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Tarifrunde beraten werde. „Mit dem Angebot einer Einmalzahlung ist die Eskalation des Konfliktes vorprogrammiert. Dafür tragen die Arbeitgeber Verantwortung“, sagte der Verhandlungsführer.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie eine Erhöhung der Monatsentgelte um 8,2 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung verlängert werden.


Im zweiten Jahr der Pandemie wurden in Deutschland wieder deutlich mehr Arbeitskämpfe geführt.

 

IG Metall | Facebook

 


Maikundgebung des DGB / Remscheid 2022

 

"Gemeinsam Zukunft gestalten"!

 



+++ Tarifvertragliche Sonderzahlungen für IG Metall Mitglieder sind rechtens +++

Das Landesarbeitsgericht in Düsseldorf hat am Donnerstag letzter Woche entschieden, dass die IG Metall tarifvertragliche Sonderzahlungen nur für ihre Mitglieder vereinbaren darf.

Im Dezember 2020 hat die IG Metall mit der Outokumpu Nirosta GmbH einen Tarifvertrag zur Corona-Sonderzahlung geschlossen. Ende Dezember 2020 wurde die Sonderzahlung in Höhe von 300 € netto ausgezahlt. Einen Anspruch darauf hatten laut Tarifvertrag alle Beschäftigten der Outokumpu Nirosta GmbH, die Mitglieder der IG Metall sind.

Bereits im August 2021 hatte das Arbeitsgericht Krefeld Klagen von zwei Mitarbeitern, die keine Mitglieder der Gewerkschaft IG Metall sind, aber dennoch diese Sonderzahlung beanspruchten, abgewiesen. Diese Entscheidung wurde nun vom Landesarbeitsgericht bestätigt.

Das Landesarbeitsgericht sieht in der Zahlung der € 300,- keine unzulässige Beeinträchtigung der Willensfreiheit der Mitarbeiter, in eine Gewerkschaft einzutreten bzw. nicht auszutreten (negative Koalitionsfreiheit). Es sei auch keine unzulässige Beeinträchtigung der „Gegnerfreiheit“; der Arbeitgeber hat seine Neutralitätspflicht nicht verletzt. Zudem müsse der Arbeitgeber wegen der im Tarifvertrag enthaltenen Stichtagsregelung für die Gewerkschaftszugehörigkeit eben gerade nicht Nicht-Organisierte gleichbehandeln; es liegt auch keine Ungleichbehandlung von Mitarbeitern vor.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW begrüßt dieses Urteil: „Diese Entscheidung hat über den konkreten Fall bei Outokumpu eine große gewerkschaftspolitische Bedeutung. Die IG Metall schließt Tarifverträge nur für ihre Mitglieder ab. Durch ihr Engagement und ihre Mitgliedsbeiträge sorgen sie für unsere gewerkschaftliche Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit. Darum ist es nur gerecht, dass ein Teil dessen, was sie erkämpfen, auch nur ihnen gehört und Trittbrettfahrer nicht davon profitieren.“

#igmetall #igmetallnrw