Die Termine 2017 – alle im Überblick

Parken: Rings um die Geschäftsstelle Remscheid stehen Parkplätze und Parkhäuser zur Verfügung. Achtung, ab 2017 gibt es leider keine kostenfreien Parktickets mehr (hat der Parkplatzbetreiber eingestellt). Die Parkplätze sind somit so gut wie alle kostenpflichtig. Bitte Ablauf von Parkuhren beachten – es wird häufig kontrolliert!




Adient lässt uns im Regen stehen! Betriebsschließung? Nein, Danke!

Kurzfristige Aktion bei Adient in Remscheid.

 

 

Wir hoffen den Arbeitgeber dazu zu bringen, bereit zu sein, den Betriebsrat endlich substanzielle Informationen über die geplante Schließung zu geben.

 

Letztendlich geht es hier um über 100 Arbeitsplätze und das Schicksal der Familien in der Region.

 

Dabei auch der BR Vorsitzende von Adient in Solingen. Hier kannte man diese Situation bereits. Auch hier standen in der nahen Vergangenheit Kündigungen an. Er fordert die Beschäftigen auch zu weiterer Solidarität auf.




Das Gerechte kommt nicht immer automatisch

Für manches muss man eben solidarisch kämpfen

Reallohnverlust in der Stahlindustrie – Das wäre die Folge des Angebots der Arbeitgeber 

Das Angebot der Arbeitgeberseite am 06. März in der 2. Verhandlungsrunde ließ keine Zweifel offen: Die IG Metall Mitglieder in der Eisen- und Stahlindustrie müssen für ihre Forderung von 4,5% mehr Geld kämpfen. 

Am 14.03.2017 fand der erste Warnstreik bei der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH in Remscheid statt. Ab 09:30 Uhr fanden sich 250 IG Metall Mitglieder des Stahlbetriebs zusammen um der Forderung Nachdruck zu verleihen. 

„Wir sind in Anbetracht der Situation in der Stahlindustrie mit einer Forderung mit Augenmaß in die Verhandlung eingestiegen.“ berichtet Norbert Römmelt (Betriebsratsvorsitzender bei SONA, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Remscheid-Solingen und Mitglied in der Tarifkommission der Eisen- und Stahlindustrie). 

„Das die Arbeitgeber nun mit solch einem unakzeptablen und nicht verhandelbarem Angebot um die Ecke kommen, ist eine reine Provokation.“ so Römmelt weiter. 

Noch im letzten Jahr kämpften die Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie für den Erhalt der europäischen Stahlbetriebe in Brüssel. Dabei ging es nicht nur um die eigenen Arbeitsplätze. „Auch die Arbeitgeber haben ein Interesse am Erhalt der Stahlwerke.“ sagt Marko Röhrig (1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Remscheid-Solingen). „Wir erwarten in der 3. Verhandlungsrunde am 16. März ein Angebot, dass uns nicht zu einer weiteren Eskalation zwingt. Das Angebot von 1,3% Entgelterhöhung würde für Reallohnverlust bei den Kolleginnen und Kollegen sorgen.“ so Röhrig weiter. 

Die Arbeitgeberseite argumentiert das Angebot mit dem Hintergrund, dass eine Verlängerung der Altersteilzeit und weiterhin faire Werkverträge mit einer höheren Entgelterhöhung nicht machbar seien. 

„Wer sich lange Zeit in dieser Branche unter schweren Bedingungen abgerackert hat, muss die Möglichkeit haben früher aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Außerdem darf man nicht vergessen, dass besonders die Altersteilzeit eine wichtige Säule für die Zukunft der jungen Beschäftigten ist.“ erläutert Röhrig die Forderung der IG Metall. 

Am 16. März wird sich zeigen, ob die Beschäftigten den Druck noch weiter aufbauen müssen. Ein Angebot der Arbeitgeber könnte auf der Sitzung der Tarifkommission am nächsten Tag diskutiert werden. 

Ansprechpartner: 

Marko Röhrig (0160 5331329) 

Norbert Römmelt (0172 2958421) 



  

Fußball und Fairplay, das passt gut zusammen. Was auf internationaler Ebene längst zum Slogan wurde, unterstützt die IG Metall intensiv. Schon seit lan-gem hängen auch in Remscheid Banner und Schil-der mit der Aufforderung, in aller Unterschiedlich-keit und Individualität der Menschen nie den Respekt voreinander zu verlieren — ein Kerngedanke gewerkschaftlicher Solidarität. Geschäftsführer Marko Röhrig übergab die optischen Signale an den Vereinsvorstand, den Trai-ner und die Jugendmann-schaft des TS Struck,

einem Remscheider Traditionsverein.

  



KLICKE, um zu starten: oben ein Film, unten eine Präsentation.


Der Vorsitzende der IG Metall, Kollege Jörg Hofmann (4. v. l, neben Marko Röhrig) besuchte am 7. 9. 16 die Geschäftsstelle Remscheid-Solingen, um von deren Erfahrungen (in aller Bescheidenheit: "von deren Erfolgen") bei der Mitgliederwerbung und -Betreuung zu erfahren. Kollege Hofmann nahm wertvolle Aspekte für die Gesamtstrategie der IG Metall mit. 


Die Delegiertenversammlung, das "Parlament" der IG Metall auf der Ebene der Geschäftsstelle, wählte am 21. April 2016 die satzungsgemäßen Positionen für die Leitung und Vertretung in verschiedenen Kommissionen.

 

Wie bisher werden Marko Röhrig als 1. Bevollmächtigter, zugleich Kassierer, die Geschäftsstelle hauptberuflich führen (entspricht der Position des Geschäftsführers in einem Industrie-Unternehmen). Stellvertreter ist Norbert Römmelt, der dies auch in der vergangenen Legislaturperiode war; er füllt das Amt ehrenamtlich aus. 

 

13 Beisitzer wurden zum Ortsvorstand (OV) gewählt (ältere Kollegen kennen dieses Gemium als Ortsvertretung). Es ist sowohl Initiativ- und Arbeitskreis für laufende Aktionen, strategische Ziele der Geschäftsführung und Gewerkschaftsarbeit, Koordinator und "Aufsichtsrat" für die örtlichen Aktionen bzw. Zusammenarbeit mit anderen Gremien, Ebenenen, für Schulungen und mehr. 

 

Auch hier zeigt das Gremium Konstanz; überwiegend wurden Kolleginnen und Kollegen wiedergewählt, die also bereits eine gehörige Portion Erfahrung mitbringen. 

 

Auch bei den Delegierten zu verschiedenen Gremien und Aktivitäten – beispielsweise den Tarifkommissionen – blieb im positiven Sinne "alles beim Alten" – die Kolleginnen und Kollegen erhielt erneut das Vertrauen der Delegierten.

Demokratische Wahlen: einige sind von der Satzung als schriftliche (=„geheime“) Abstimmung vorgesehen, andere werden offen durch Handzeichen durchgeführt. Über alle Vorgänge wird genau Protokoll geführt.
Demokratische Wahlen: einige sind von der Satzung als schriftliche (=„geheime“) Abstimmung vorgesehen, andere werden offen durch Handzeichen durchgeführt. Über alle Vorgänge wird genau Protokoll geführt.
Diese Kolleginnen und Kollegen (einer war nicht anwesend beim Foto) werden gemeinsam die Geschicke der IG Metall Remscheid-Solingen in den nächsten vier Jahren bestimmen.
Diese Kolleginnen und Kollegen (einer war nicht anwesend beim Foto) werden gemeinsam die Geschicke der IG Metall Remscheid-Solingen in den nächsten vier Jahren bestimmen.
Jeder, der sich zur Wahl stellt, kann sich und seine Beweggründe zur Mitarbeit der Versammlung vorstellen.
Jeder, der sich zur Wahl stellt, kann sich und seine Beweggründe zur Mitarbeit der Versammlung vorstellen.
Demokratisches Urprinzip: Jeder hat eine Stimme, gewählt wird stets mit einfacher Mehrheit.
Demokratisches Urprinzip: Jeder hat eine Stimme, gewählt wird stets mit einfacher Mehrheit.
Mit Umsicht, allen Formalien gerecht werden, aber in lockerem-persönlichen Stil führte Norbert Lux durch die außergewöhnlich lange Versammlung (das Auszählen der Stimmzettel beanspruchte viel Zeit).
Mit Umsicht, allen Formalien gerecht werden, aber in lockerem-persönlichen Stil führte Norbert Lux durch die außergewöhnlich lange Versammlung (das Auszählen der Stimmzettel beanspruchte viel Zeit).

Oft sind Kollegen über viele Jahrzehnte in der Gewerkschaft aktiv – aber irgendwann "ist dann auch mal gut". Einen Tag vor seinem 80. Geburtstag wird Horst Mohr verabschiedet und beglückwünscht.
Oft sind Kollegen über viele Jahrzehnte in der Gewerkschaft aktiv – aber irgendwann "ist dann auch mal gut". Einen Tag vor seinem 80. Geburtstag wird Horst Mohr verabschiedet und beglückwünscht.
Zu jeder Wahl kann jeder jeden nominieren – oder man sich selber. Zu jedem Wahlgang kann jeder Delegierte Anmerkungen machen. Das Wahlverfahren ist offen, transparent, korrekt und sozusagen "basis-demokratisch".
Zu jeder Wahl kann jeder jeden nominieren – oder man sich selber. Zu jedem Wahlgang kann jeder Delegierte Anmerkungen machen. Das Wahlverfahren ist offen, transparent, korrekt und sozusagen "basis-demokratisch".
Die Frauenquote gilt für mitbestimmende Gremien im Verhältnis der Anteile in der Gesamtmitgliedschaft auf örtlicher Ebene.
Die Frauenquote gilt für mitbestimmende Gremien im Verhältnis der Anteile in der Gesamtmitgliedschaft auf örtlicher Ebene.

Andererseits verdient Respekt, dass sich die Angestellten der IG Metall auch schon intensiv mit der Betruung zukünftiger Mitglieder beschäftigen ... :-))
Andererseits verdient Respekt, dass sich die Angestellten der IG Metall auch schon intensiv mit der Betruung zukünftiger Mitglieder beschäftigen ... :-))
Die meisten OV-Mitglieder sind in den Betrieben als Betriebsrat oder BR-Vorsitzende aktiv.
Die meisten OV-Mitglieder sind in den Betrieben als Betriebsrat oder BR-Vorsitzende aktiv.
Auch nach Ausscheiden aus der Arbeitswelt wegen Erreichung der Altersgrenze kann man über andere und in anderen Gremien weitermachen und so seine Erfahrungen der Kollegenschaft zur Verfügung stellen.
Auch nach Ausscheiden aus der Arbeitswelt wegen Erreichung der Altersgrenze kann man über andere und in anderen Gremien weitermachen und so seine Erfahrungen der Kollegenschaft zur Verfügung stellen.

Ingesamt repräsentiert die Delegiertenversammlung in einer gewichteten Struktur und Verteilung die Mitglieder und Unternehmungen im Bereich der IG Metall Remscheid-Solingen, die auch andere Orte im "Zentral-Bergischen" einschließt.
Ingesamt repräsentiert die Delegiertenversammlung in einer gewichteten Struktur und Verteilung die Mitglieder und Unternehmungen im Bereich der IG Metall Remscheid-Solingen, die auch andere Orte im "Zentral-Bergischen" einschließt.


Kreative Mitgliedergewinnung mit neuen Motiven

15 neue Motive für die mitgliedergewinnung

Die neuen Beitrittserklärungen ermöglichen durch ihre plakativ gehaltene Gestaltung und ihre thematischen Ansätze eine zielgerichtete Ansprache von Interessierten. Durch unterschiedliche Motivauswahl und den passenden Botschaften, können Interessierte für die IG Metall gewonnen werden. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Motive.

JedeR kann mitmachen. Einfach oben klicken und kostenlos alle 15 Motiv-Beitrittserklärungen in einer praktischen Mappe bestellen.



Edscha, Remscheid: Belegschaft und Geschäftsleitung spenden über 200 Bildwörterbücher für Flüchtlinge

OB Mast-Weisz sieht das als „ermutigendes Zeichen für Willkommens-Kultur in Remscheid”

Neue Öffnungszeiten 2016    

Büro in Remscheid (Geschäftsstelle):

Montag 9.00–12.15    13.00–17.00
Dienstag 9.00–12.15 13.00–17.00
Mittwoch geschlossen  
Donnerstag   9.00–12.15 13.00–17.00
Freitag  9.00–12.30  

Büro Solingen:

Dienstag         9.00–12.15     13.00–17.00



Zu der Tasche gibt es noch einen Infozettel mit Hinweisen zu Spendenmöglichkeiten in Remscheid und Solingen.

Interesse? Weitere Fragen?  Wir helfen gerne weiter.

IG Metall Remscheid-Solingen, Elberfelder Str. 39, 42853 Remscheid

Telefon 02191  / 4957-14

Hilfsbereitschaft in unserer Region überragend

Die IG Metall Jugend NRW hat sich entschieden in NRW noch etwas mehr zu tun. Wir wollen wortwörtlich zeigen, dass wir alle Menschen willkommen heißen, die aus Ihrem Heimatland fliehen mussten und auf der Suche nach einem besseren Leben in einem der reichsten Länder der Welt angekommen sind.


Ab sofort gibt die Möglichkeit, Taschen für 5€ bei der IG Metall Remscheid-Solingen zu erwerben. Dieser Betrag geht zu 100% in unsere Spendenaktion für die visuellen Wörterbücher - die übrigens sehr gut ankommt und durch diese Aktion noch etwas Aufschwung erhält.

  • Tragt die Tasche in der Öffentlichkeit, um allen klar zu machen: Wir zeigen Solidarität mit Geflüchteten!
  • Informiert euch in Zeitungen oder Internet, in welcher Unterkunft in der Umgebung welche Sachspenden gebraucht werden und füllt die Taschen, um Spenden dort abzugeben.
  • Je mehr Taschen gekauft werden, desto mehr Wörterbücher können wir zur Verfügung stellen (2 Taschen = 1 Wörterbuch).



Delegiertenversammlung: Das „Parlament” der IG Metall auf lokaler Ebene

Viele Informationen jedes Vierteljahr: Mitglieder, Funktionsträger, Gäste/Referenten treffen sich zur Kenntnisnahme und Diskussion über aktuelle Entwicklungen.



Was machen denn die Gewerkschafter den ganzen lieben langen Tag ... ? ? ? – Die werden doch von unseren Beiträgen bezahlt!

Und, was machen sie dafür? Reden halten, rumsitzen, durch die Gegend gurken ... – jou, Kolleginnen und Kollegen, stimmt. Und es stimmt auch: bezahlt von Euren Mitgliedsbeiträgen. Von wem denn auch sonst. Denn schließlich sollen und können wir all das erledigen, vorantreiben, vorbereiten, absichern, wozu einzelne – auch einzelne Betriebsräte – alleine kaum in der Lage wären. Und ja, die Verhandlungen sind oft viele Sitzungsstunden, viele Fahrten hin und her. Es sind viele Gespräche, viele Reden. 

Und ganz nebenbei gilt dann für alle, die in der Gewerkschaft Verantwortung übernehmen: lernen, lesen, sich weiterbilden. Und dann: lernen, lesen, sich weiterbilden. Ist man damit fertig, lernen ..... – die ständige Änderung von Tarifen, Gesetzen, die Turbulenz an den Arbeitsmärkten nimmt nicht ab, im Gegenteil. Da muss man dann „den Durchblick haben“. Viel wissen. Kontakte knüpfen, Personen kennen, Wissen und Leistungen Driter „anzapfen“ können. Und deshalb reden wir, sitzen in Sitzungen, tummeln uns "in der Gegend". Zu Eurem Vorteil. Zur unser aller solidarischem Erfolg. Um faire Konditionen zu erreichen.