Das war sie, unsere 125 Jahr-Feier

Mit einem "Herzlich willkommen!" wurden die ersten Gäste um 15 Uhr am 16. September 2016 begrüßt. Auf sie alle wartete ein Nachmittag voller Geschichten, Unterhaltung und Verpflegung. Gefeiert wurde an diesem Tag 125 Jahre bergische Gewerkschaftsgeschichte. Was im Jahr 1891 mit dem Aufstand der Feilenhauer begann, geht bis heute mit unzähligen Arbeitskämpfen und dem Einsatz für ein gutes Leben der abhängig Beschäftigten weiter.

In der Präsentation weiter unten findet ihr einen Einblick über die vergangenen 125 Jahre. Eine Zeit voller Wandel. Und das ist auch die beste Beschreibung für die tägliche Arbeit der IG Metall: Wir müssen uns dem stetigen Wandel im Arbeitsleben entgegenstellen und versuchen für uns alle das bestmögliche rauszuholen!

 

 

 

Aber nun zurück zur Veranstaltung.

Die Stadtspitzen aus Remscheid und Solingen wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und feierten mit uns gemeinsam.

Praktischerweise kamen beide zur gleichen Zeit, sodass auch noch Zeit blieb für einen Schnappschuss.

 

Links im Bild: Tim Kurzbach (OB aus Solingen)

Rechts im Bild: Burkhard Mast-Weisz (OB aus Remscheid)

Mitte: Marko Röhrig (1. Bevollmächtigter der IG Metall)

 

Es wurde gemeinsam gefeiert und auch die eine oder andere Leckerei zu sich genommen. Wie z.B. im Hintergrund zu sehen am Currywurstwagen.

"Wir wollten keine Feier in einem angemieteten Saal, zu der nur unsere Funktionäre aus den Betrieben eingeladen werden.", erklärt Marko Röhrig auch der Presse. "Es sollte eine Feier für unsere Mitglieder werden. Wir wollten mit allen gemeinsam feiern. So waren auch alle IG Metaller und Metallerinnen eingeladen."

Es herrschte - wie auch bei unserem jährlichen Herbstfest - ein reges Kommen und Gehen über den Nachmittag und Abend verteilt, sodass die genaue Teilnehmerzahl schwer einzuschätzen ist. Wir gehen aber von insgesamt mehr als 300 Leuten aus, die an diesem Tag dabei waren.

 

 

 

 

 

Für die musikalische Untermalung sorgte Rainer Migenda mit seiner Gitarre auf der kleinen Bühne und drum herum im Festzelt.



KLICKE, um zu starten: oben ein Film, unten eine Präsentation.


Der Vorsitzende der IG Metall, Kollege Jörg Hofmann (4. v. l, neben Marko Röhrig) besuchte am 7. 9. 16 die Geschäftsstelle Remscheid-Solingen, um von deren Erfahrungen (in aller Bescheidenheit: "von deren Erfolgen") bei der Mitgliederwerbung und -Betreuung zu erfahren. Kollege Hofmann nahm wertvolle Aspekte für die Gesamtstrategie der IG Metall mit. 


Die Delegiertenversammlung, das "Parlament" der IG Metall auf der Ebene der Geschäftsstelle, wählte am 21. April 2016 die satzungsgemäßen Positionen für die Leitung und Vertretung in verschiedenen Kommissionen.

 

Wie bisher werden Marko Röhrig als 1. Bevollmächtigter, zugleich Kassierer, die Geschäftsstelle hauptberuflich führen (entspricht der Position des Geschäftsführers in einem Industrie-Unternehmen). Stellvertreter ist Norbert Römmelt, der dies auch in der vergangenen Legislaturperiode war; er füllt das Amt ehrenamtlich aus. 

 

13 Beisitzer wurden zum Ortsvorstand (OV) gewählt (ältere Kollegen kennen dieses Gemium als Ortsvertretung). Es ist sowohl Initiativ- und Arbeitskreis für laufende Aktionen, strategische Ziele der Geschäftsführung und Gewerkschaftsarbeit, Koordinator und "Aufsichtsrat" für die örtlichen Aktionen bzw. Zusammenarbeit mit anderen Gremien, Ebenenen, für Schulungen und mehr. 

 

Auch hier zeigt das Gremium Konstanz; überwiegend wurden Kolleginnen und Kollegen wiedergewählt, die also bereits eine gehörige Portion Erfahrung mitbringen. 

 

Auch bei den Delegierten zu verschiedenen Gremien und Aktivitäten – beispielsweise den Tarifkommissionen – blieb im positiven Sinne "alles beim Alten" – die Kolleginnen und Kollegen erhielt erneut das Vertrauen der Delegierten.

Demokratische Wahlen: einige sind von der Satzung als schriftliche (=„geheime“) Abstimmung vorgesehen, andere werden offen durch Handzeichen durchgeführt. Über alle Vorgänge wird genau Protokoll geführt.
Demokratische Wahlen: einige sind von der Satzung als schriftliche (=„geheime“) Abstimmung vorgesehen, andere werden offen durch Handzeichen durchgeführt. Über alle Vorgänge wird genau Protokoll geführt.
Diese Kolleginnen und Kollegen (einer war nicht anwesend beim Foto) werden gemeinsam die Geschicke der IG Metall Remscheid-Solingen in den nächsten vier Jahren bestimmen.
Diese Kolleginnen und Kollegen (einer war nicht anwesend beim Foto) werden gemeinsam die Geschicke der IG Metall Remscheid-Solingen in den nächsten vier Jahren bestimmen.
Jeder, der sich zur Wahl stellt, kann sich und seine Beweggründe zur Mitarbeit der Versammlung vorstellen.
Jeder, der sich zur Wahl stellt, kann sich und seine Beweggründe zur Mitarbeit der Versammlung vorstellen.
Demokratisches Urprinzip: Jeder hat eine Stimme, gewählt wird stets mit einfacher Mehrheit.
Demokratisches Urprinzip: Jeder hat eine Stimme, gewählt wird stets mit einfacher Mehrheit.
Mit Umsicht, allen Formalien gerecht werden, aber in lockerem-persönlichen Stil führte Norbert Lux durch die außergewöhnlich lange Versammlung (das Auszählen der Stimmzettel beanspruchte viel Zeit).
Mit Umsicht, allen Formalien gerecht werden, aber in lockerem-persönlichen Stil führte Norbert Lux durch die außergewöhnlich lange Versammlung (das Auszählen der Stimmzettel beanspruchte viel Zeit).

Oft sind Kollegen über viele Jahrzehnte in der Gewerkschaft aktiv – aber irgendwann "ist dann auch mal gut". Einen Tag vor seinem 80. Geburtstag wird Horst Mohr verabschiedet und beglückwünscht.
Oft sind Kollegen über viele Jahrzehnte in der Gewerkschaft aktiv – aber irgendwann "ist dann auch mal gut". Einen Tag vor seinem 80. Geburtstag wird Horst Mohr verabschiedet und beglückwünscht.
Zu jeder Wahl kann jeder jeden nominieren – oder man sich selber. Zu jedem Wahlgang kann jeder Delegierte Anmerkungen machen. Das Wahlverfahren ist offen, transparent, korrekt und sozusagen "basis-demokratisch".
Zu jeder Wahl kann jeder jeden nominieren – oder man sich selber. Zu jedem Wahlgang kann jeder Delegierte Anmerkungen machen. Das Wahlverfahren ist offen, transparent, korrekt und sozusagen "basis-demokratisch".
Die Frauenquote gilt für mitbestimmende Gremien im Verhältnis der Anteile in der Gesamtmitgliedschaft auf örtlicher Ebene.
Die Frauenquote gilt für mitbestimmende Gremien im Verhältnis der Anteile in der Gesamtmitgliedschaft auf örtlicher Ebene.

Andererseits verdient Respekt, dass sich die Angestellten der IG Metall auch schon intensiv mit der Betruung zukünftiger Mitglieder beschäftigen ... :-))
Andererseits verdient Respekt, dass sich die Angestellten der IG Metall auch schon intensiv mit der Betruung zukünftiger Mitglieder beschäftigen ... :-))
Die meisten OV-Mitglieder sind in den Betrieben als Betriebsrat oder BR-Vorsitzende aktiv.
Die meisten OV-Mitglieder sind in den Betrieben als Betriebsrat oder BR-Vorsitzende aktiv.
Auch nach Ausscheiden aus der Arbeitswelt wegen Erreichung der Altersgrenze kann man über andere und in anderen Gremien weitermachen und so seine Erfahrungen der Kollegenschaft zur Verfügung stellen.
Auch nach Ausscheiden aus der Arbeitswelt wegen Erreichung der Altersgrenze kann man über andere und in anderen Gremien weitermachen und so seine Erfahrungen der Kollegenschaft zur Verfügung stellen.

Ingesamt repräsentiert die Delegiertenversammlung in einer gewichteten Struktur und Verteilung die Mitglieder und Unternehmungen im Bereich der IG Metall Remscheid-Solingen, die auch andere Orte im "Zentral-Bergischen" einschließt.
Ingesamt repräsentiert die Delegiertenversammlung in einer gewichteten Struktur und Verteilung die Mitglieder und Unternehmungen im Bereich der IG Metall Remscheid-Solingen, die auch andere Orte im "Zentral-Bergischen" einschließt.


Kreative Mitgliedergewinnung mit neuen Motiven

15 neue Motive für die mitgliedergewinnung

Die neuen Beitrittserklärungen ermöglichen durch ihre plakativ gehaltene Gestaltung und ihre thematischen Ansätze eine zielgerichtete Ansprache von Interessierten. Durch unterschiedliche Motivauswahl und den passenden Botschaften, können Interessierte für die IG Metall gewonnen werden. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Motive.

JedeR kann mitmachen. Einfach oben klicken und kostenlos alle 15 Motiv-Beitrittserklärungen in einer praktischen Mappe bestellen.



Edscha, Remscheid: Belegschaft und Geschäftsleitung spenden über 200 Bildwörterbücher für Flüchtlinge

OB Mast-Weisz sieht das als „ermutigendes Zeichen für Willkommens-Kultur in Remscheid”

Neue Öffnungszeiten 2016    

Büro in Remscheid (Geschäftsstelle):

Montag 9.00–12.15    13.00–17.00
Dienstag 9.00–12.15 13.00–17.00
Mittwoch geschlossen  
Donnerstag   9.00–12.15 13.00–17.00
Freitag  9.00–12.30  

Büro Solingen:

Dienstag         9.00–12.15     13.00–17.00



Zu der Tasche gibt es noch einen Infozettel mit Hinweisen zu Spendenmöglichkeiten in Remscheid und Solingen.

Interesse? Weitere Fragen?  Wir helfen gerne weiter.

IG Metall Remscheid-Solingen, Elberfelder Str. 39, 42853 Remscheid

Telefon 02191  / 4957-14

Hilfsbereitschaft in unserer Region überragend

Die IG Metall Jugend NRW hat sich entschieden in NRW noch etwas mehr zu tun. Wir wollen wortwörtlich zeigen, dass wir alle Menschen willkommen heißen, die aus Ihrem Heimatland fliehen mussten und auf der Suche nach einem besseren Leben in einem der reichsten Länder der Welt angekommen sind.


Ab sofort gibt die Möglichkeit, Taschen für 5€ bei der IG Metall Remscheid-Solingen zu erwerben. Dieser Betrag geht zu 100% in unsere Spendenaktion für die visuellen Wörterbücher - die übrigens sehr gut ankommt und durch diese Aktion noch etwas Aufschwung erhält.

  • Tragt die Tasche in der Öffentlichkeit, um allen klar zu machen: Wir zeigen Solidarität mit Geflüchteten!
  • Informiert euch in Zeitungen oder Internet, in welcher Unterkunft in der Umgebung welche Sachspenden gebraucht werden und füllt die Taschen, um Spenden dort abzugeben.
  • Je mehr Taschen gekauft werden, desto mehr Wörterbücher können wir zur Verfügung stellen (2 Taschen = 1 Wörterbuch).



Delegiertenversammlung: Das „Parlament” der IG Metall auf lokaler Ebene

Viele Informationen jedes Vierteljahr: Mitglieder, Funktionsträger, Gäste/Referenten treffen sich zur Kenntnisnahme und Diskussion über aktuelle Entwicklungen.



AGAINST RACISM!

REFUGEES WELCOME…!!!

TOGETHER FOR MORE RESPECT & HUMANITY!

So war das Herbstfest 2015:


Gewerkschaft: Hier kann man echt viel lernen

Download
Grundsätze und Detailliertes über die IGM Bildungsmöglichkeiten
150903_IGM_Einleger_AiBIV_ANSICHT.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB


Was machen denn die Gewerkschafter den ganzen lieben langen Tag ... ? ? ? – Die werden doch von unseren Beiträgen bezahlt!

Und, was machen sie dafür? Reden halten, rumsitzen, durch die Gegend gurken ... – jou, Kolleginnen und Kollegen, stimmt. Und es stimmt auch: bezahlt von Euren Mitgliedsbeiträgen. Von wem denn auch sonst. Denn schließlich sollen und können wir all das erledigen, vorantreiben, vorbereiten, absichern, wozu einzelne – auch einzelne Betriebsräte – alleine kaum in der Lage wären. Und ja, die Verhandlungen sind oft viele Sitzungsstunden, viele Fahrten hin und her. Es sind viele Gespräche, viele Reden. 

Und ganz nebenbei gilt dann für alle, die in der Gewerkschaft Verantwortung übernehmen: lernen, lesen, sich weiterbilden. Und dann: lernen, lesen, sich weiterbilden. Ist man damit fertig, lernen ..... – die ständige Änderung von Tarifen, Gesetzen, die Turbulenz an den Arbeitsmärkten nimmt nicht ab, im Gegenteil. Da muss man dann „den Durchblick haben“. Viel wissen. Kontakte knüpfen, Personen kennen, Wissen und Leistungen Driter „anzapfen“ können. Und deshalb reden wir, sitzen in Sitzungen, tummeln uns "in der Gegend". Zu Eurem Vorteil. Zur unser aller solidarischem Erfolg. Um faire Konditionen zu erreichen.